Raucherentwöhnung in Hamburg - wenn Sie wirklich aufhören wollen zu rauchen.

Raucherentwöhnung ist das Thema dieser Webseite. Informieren Sie sich über wirkungsvolle Methoden (wie z.B. Hypnose) mit denen Sie es schaffen, wenn Sie aufhören wollen zu rauchen.

Nikotinentzug ist überhaupt nicht das Problem beim Aufhören, sondern....

Aktueller Stand wissenschaftlicher Forschung ist:
Der Nikotinentzug bei der Raucherentwöhnung dauert nicht länger als 5 Tage.
D.h. Ihr Körper braucht 5 Tage nachdem Sie aufgehört haben zu rauchen kein Nikotin mehr.
Sie fragen sich jetzt vielleicht:

Wo kommen denn dann die sogenannten Entzugserscheinungen her?

Viele Raucher, die aufhören, haben doch z.B. mit Unruhe, Reizbarkeit, schlechter Laune und der Schmacht nach der nächsten Zigarette zu kämpfen!"
Und die Anwort lautet... Diese Symptome sind die direkte Folge eines schwankenden Blutzuckerspiegels! In der Tat ist ein instabiler Blutzuckerspiegel das größte Hindernis bei der Raucherentwöhnung. Wenn Ihr Blutzuckerspiegel im Keller ist, fühlen Sie sich z.B. ständig müde, ruhelos und sind sehr leicht reizbar (siehe dazu die Symptome eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels). Das sind auch alles typische Entzugserscheinungen von Rauchern, die gerade aufhören wollen.


Wie kommt es denn zu einem instabilen Blutzuckerspiegel?

Eine besondere Bedeutung bei der Steuerung unseres Blutzuckerspiegels kommt dem Hormon Cortisol zu.  Es wird produziert in den Nebennieren - zwei Hormondrüsen, die direkt an den Nieren sitzen. Vereinfacht kann man sagen: Je mehr Cortisol im Blut ist, um so höher ist auch der Blutzuckerspiegel. Bei einem genügend hohen Blutzuckerspiegel fühlen Sie sich wach, sind ausgeglichen und leistungsfähig. Probleme gibt es dann, wenn die Nebenniere durch Überlastung ermüdet ist. Sie kann dann nicht mehr genügend Cortisol produzieren, der Blutzuckerspiegel dümpelt vor sich hin. Sie fühlen sich schon morgens um 10 müde und erschöpft.  Man spricht dann von  einer erschöpften Nebennierenrinde (Adrenal Fatigue Syndrome).


Und was hat das mit dem Rauchen zu tun?

Die Wirkung, die das Rauchen auf unseren Körper hat , kann mit einem Wort beschrieben werden: Stress. Nach dem Rauchen von einer Zigarette kommt es in Ihrem Körper zur verstärkten Ausschüttung von Adrenalin, dem Stresshormon Nr.1, und von - Cortisol!  Beide bewirken, dass Ihr Blutzuckerspiegel schlagartig noch oben geht: Flucht oder Kampf wird hierdurch möglich. Nur das statt des Säbelzahntigers, mit dem sich unsere Vorfahren herumschlugen, nun die Zigarette der Stressfaktor ist. (Übrigens lösen auch Alkohol, Koffein, Schokolade und Zucker/Weissmehl die selbe Reaktion aus wie das Rauchen.  Doch dazu später mehr.)

Für Raucher bedeutet das: Auch ohne dass Sie Nahrung zu sich nehmen, steigt ihr Blutzuckerspiegel an - sozusagen künstlich stimuliert durch das Rauchen. Sie werden tatsächlich wacher und leistungsfähiger über das Rauchen einer Zigarette. Doch das Ganze hat auf Dauer einen hohen Preis: Durch regelmässiges Rauchen wird Ihre Nebennierenrinde ständig dazu gezwungen Cortisol auszustoßen. Das geht nur solange gut, bis sie durch die ständige Belastung zu erschöpft ist, ihren normalen Dienst zu tun. Sie schafft es dann nicht mehr ohne Zigaretten Ihren Blutzuckerspiegel auf einem normalen Pegel zu halten. Sie müssen dann in regelmässigen Abständen "eine rauchen", um überhaupt einigermaßen wach und leistungsfähig zu sein.

Wenn sie aufhören zu rauchen, haben viele Raucher dann mit Müdigkeit und Schlappsein zu kämpfen, sind unruhig und leicht reizbar.

Dennoch: Der einzige Weg zurück zu einem stabilen Blutzuckerspiegel führt über die Raucherentwöhnung.

Wenn Sie sich genauer mit dem Thema beschäftigen möchten, empfehle ich Ihnen folgendes Buch von Inke Jochims: Rauchfrei ohne zuzunehmen.